Mittwoch, 16. März 2016

15. März 2016

Dadurch, dass die hintere Wohnzimmertür über Nacht zu war, scheinen beide tatsächlich etwas entspannter geworden zu sein. Diablo ist am Anfang noch umhergetigert, bis er sich einen Schlafplatz suchte. Erst am nächsten Morgen kam er wieder ins Schlafzimmer, um sein Frühstück einzufordern, wenn auch ein wenig verhaltener als sonst.
Gemeinsam gingen wir ins Wohnzimmer. Während ich in die Küche ging, startete Diablo eine ausgiebige Schnüffelrunde. Als er Mia unter der Couch entdeckte, fauchte er sie kurz an und setzte seine Runde fort.
Mia war die Nacht auch endlich auf Klo und auf der Couch sind kleine Mulden zu erkennen - Fußspuren. Das heißt, sie hat die Nacht genutzt, um sich einmal ganz genau im Wohnzimmer umzuschauen.
Diablo bekam sein Frühstück nochmals im Schlafzimmer. Anschließend war er noch mehrmals im Wohnzimmer, das er nun schon deutlich entspannter betritt.
Um kurz nach zehn Uhr kam Mia unter der Couch hervor und naschte ein wenig Trockenfutter. Danach schlich sie am Couchtisch entlang, sodass Daniel sie ein wenig streicheln konnte. Anschließend schlich sie rüber ins Arbeitszimmer, wo sie sich unter meinen Lesesessel hockte.
Als ich nur wenig später am Computer gerade den Blogpost von gestern tippte, kam Mia unter dem Sessel hervor. Doch genau in dem Moment kam Diablo ins Zimmer und Mia huschte in die Ecke vom weißen Regal, wo sie den Kopf in die Lücke zwischen diesem und dem Bücherregal steckte. Diablo sah sie nicht und ging wieder. Mia versuchte nun, komplett in der Lücke zu verschwinden. Das ging jedoch nicht. Also schielte sie hinter dem Hocker hervor, um zu schauen, ob Diablo wiederkam. Der war aber gerade im Wohnzimmer. Sie verschwand wieder unter dem Sessel. Nun erst kam Diablo wieder angerannt, und diesmal entdeckte er sie, schlich zum Sessel, fauchte dreimal und ging wieder.
As ich einige Stunden später die Balkontür aufmachte, kam Diablo ins Wohnzimmer. Raus ging er allerdings nicht, sondern verschwand bald wieder. Gerade als ich die Tür wieder schloss, merkte ich, dass Mia auf dem Weg nach draußen war. Also öffnete ich die Tür wieder. Und tatsächlich: Nur wenig später kam sie unter der Couch hervor und schlich ganz langsam in Richtung bzw. auf den Balkon. Allzu weit von der Tür entfernt traute sie sich jedoch noch nicht und sie kam auch relativ schnell wieder rein, um noch ein wenig das Wohnzimmer zu erkunden. Kurz verließ sie es auch, um nur wenig später die Essecke in Augenschein zu nehmen. Unter der Couch hindurch näherte sie sich ihrem Trockenfutter und fraß ein wenig davon. Anschließend saß sie hinter mir und putzte sich ein wenig. Als ich mich ihr langsam mit der Hand näherte, zog sie es vor, wieder unter der Couch zu verschwinden.

Soeben dachte ich mich, es wäre Zeit für eine kleine Runde Leckerlies. Zuerst bin ich zu Diablo ins Schlafzimmer gegangen, um ihm seine Ration in Pfötchen-geben-Manier zu geben. Danach bin ich zu Mia, auch wenn ich fest davon ausging, dass sie nicht zu mir kommen würde. Doch weit gefehlt. Die ersten beiden Naschtaschen nahm sie mir noch nicht aus den Fingern, aber danach  wurde sie mutig und es klappte prima. Anschließend gab es noch ein paar Streicheleinheiten und sie rieb  mehrmals mit aufgestelltem Schwanz ihren Kopf an meiner Hand. Als sie davon genug hatte, setzte sie zur nächsten Erkundungstour an. Im Flur spähte sie ein Weilchen in Richtung Schlafzimmer.
Zur abentlichen Fütterungszeit stromerte Diablo wieder herum. Auch Mia kam raus, schnupperte jedoch nur kurz an ihrem Futter.
Einige Zeit später ging Diablo wieder im Wohnzimmer auf's Klo. Unglaublich.
Anscheinend war Mia über Nacht auf dem Kratzbaum, denn Diablo hat alles abgeschnüffelt und ist dann wieder runter. Deshalb setzte er sich für eine Weile auf die Drachenvitrine.



Danach bin ich mit Diablo ins Schlafzimmer gegangen, wo er sich zu mir auf die Decke legte und eine Sonderschmuseeinheit bekam.

Auf einmal hörte man es schmatzen und Diablo stellte die Ohren auf und schaute angespannt in Richtung Tür. Mia fraß ihr Nassfutter.
Als Daniel nach Hause kam, machte ich die Balkontür noch mal auf. Sofort kam Diablo angerannt und setzte sich draußen auf den Kratzbaum.
Auf einmal kam auch Mia unter der Couch hervor und ging Richtung Balkon. Dort setzte sie sich an die geöffnete Tür und beobachtete Diablo, der sie bisher noch gar nicht bemerkt hatte. Als er mitbekam, dass er beobachtet wurde, drehte er sich um und fauchte sie an. Er sprang runter, ging ein paar Schritte auf sie zu und fauchte erneut. Als er reingerannt kam, fauchten sie sich gegenseitig an. Diablo blieb am Couchtisch stehen und beobachtete, wie Mia auf den Balkon ging und diesen inspizierte. Schließlich verschwand er doch wieder im Schlafzimmer.



Irgendwann hockte sich Mia unter die Bank. Als Diablo wieder rausging, entdeckte er sie dort, fauchte und kam wieder rein.
Mia blieb so lange draußen, bis uns zu kalt wurde und Daniel sie reinholen musste. Okay, was heißt reinholen? Locken ließ sie sich nicht, also hat er ein wenig an der Bank gerüttelt, das half.
Später kam Mia wieder unter der Couch hervor. Als ich ihr gerade ein Leckerli geben wollte, kam Diablo rein und blieb wie erstarrt stehen. Sie sahen sich gegenseitig an. Er hockte sich neben den Kratzbaum, fauchte sie kurz an und beobachtete sie. Sie hockte erst unter, dann neben dem Couchtisch und beobachtete ihn. Dann ging sie hinter und nach einiger Zeit wieder unter die Couch. Diablo blieb noch immer in seiner Position, bis ich das Wohnzimmer verließ, um mich bettfertig zu machen.
Abends war Diablo dann auch mal wieder auf dem richtigen Katzenklo.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen