Dienstag, 15. März 2016

14. März 2016

Die erste Nacht ist rum, und sie verlief sehr ruhig. Diablo war die ganze Nacht über bei uns im Schlafzimmer. Heute Morgen wurden wir auch nicht vom Mautzen geweckt.
Mia war heute Morgen nicht mehr im Bad, sondern hatte sich in der Nacht wieder unter die Couch verkrochen.
Da beide Katzen nichts gefressen hatten, stellte ich Diablos Futter ins Schlafzimmer, auf das er sich auch sogleich stürzte. Mia stellte ich die Schale an die Couch.
Nun sitzen wir im Wohnzimmer und Diablo traut sich kaum rein. Um kurz vor acht Uhr kotzte er sein Frühstück wieder aus. Hat er wohl zu sehr geschlungen und es ist alles etwas stressig für ihn.
Weil Diablo so hastig geatmet hat wegen der ganzen Aufregung, gab es zur Beruhigung ein Baldriankissen, und das half sofort.

Auch Mia bekam ein solches Kissen, das sie jedoch zunächst ignorierte. Aber es lag dicht bei ihr und vielleicht half ihr schon der Geruch, sich ein wenig zu entspannen.

Diablo hat sich in seine Höhle zurückgezogen und schläft nun erst mal. Zwischendurch ist er nun auch wieder ein wenig selbstsicherer durch die Gegend getigert. Nur ins Wohnzimmer traut er sich noch nicht richtig.
12:23 Uhr - Mia kam gerade ganz langsam und vorsichtig unter der Couch hervor und schlich neugierig zum Fernseher. Danach schlich sie zum Kratzbaum, blieb ein Weilchen stehen und setzte sich unter die Couch. Jedoch erst mal an der hinteren Ecke am Kratzbaum, ehe sie wieder zu ihrem Baldriankissen ging.


14:10 Uhr - Ich habe versucht, Mia mit Leckerlies unter der Couch hervorzulocken, was wie erwartet nicht klappte. Als ich mit der Leckerlitüte ins Schlafzimmer ging, saß Diablo bereits aufrecht hinter dem Bett und wartete auf die Naschereien. Als ich nach der Fütterung das Zimmer wieder verließ, kam er mit. Er ging ins Wohnzimmer und schlich bis zur Couch. Er traute sich sogar mit dem Kopf unter diese und rückte ein wenig näher zu Mia ... um sie anzufauchen. Anschließend trottete er zurück ins Schlafzimmer.
15:20 Uhr - Eben habe ich mit Daniel telefoniert und dabei Mias Knabberbirne unter den Couchtisch gestellt. Er sagte mir, ich solle nach dem Telefonieren mal ein Foto von Mia machen und ihm schicken. Aber Mia dachte sich wohl, ein Video sei besser. Denn sie kam wieder langsam unter der Couch hervor. Sie schnüffelte einmal sogar an meiner Hand und ich konnte sie kurz streicheln.

Kurz vor der abendlichen Fütterungszeit traute sich Diablo wieder ein wenig ins Wohnzimmer, aber nicht lange. Ich habe versucht, ihm sein Futter wieder an seinem gewohnten Platz zu geben. Er kam auch mit in die Küche und ging im Wohnzimmer auch kurz an sein Tablett, aber letztendlich musste ich es ihm wieder ins Schlafzimmer stellen, wo er dann auch mampfte. Seitdem stromert er ein wenig im hinteren Teil der Wohnung herum und sitzt hin und wieder auf dem Fensterbrett im Schlafzimmer.
Als ich abends zusammen mit Diablo auf dem Bett lag, um ihm eine Sonder-Trost-Beruhigungs-Schmuseeinheit zu geben, sah ich irgendwann zur Tür und erblickte einen schwarz-weißen Katzenkopf. Mia stand an der Wohnzimmertür und schaute neugierig um die Ecke. nach einiger Zeit Blickkontakt zog sie sich im Zeitlupentempo wieder zurück. Als ich nachher ins Wohnzimmer ging, saß sie auf einem Stuhl, schön versteckt von der Tischdecke. Nachdem Daniel nach Hause kam, kroch sie hinter das Sideboard.
Da Daniel und ich nun im Wohnzimmer saßen, wollte Diablo auch zu uns kommen, traute sich aber nur mäßig.
Wir hatten beide Bauchschmerzen, weil bisher weder Diablo noch Mia aufs Klo gegangen sind. Also beschlossen wir, im Wohnzimmer erst einmal eine Plastikkiste mit Katzenstreu als Zweitklo für Mia aufzustellen - nicht ahnend, dass nur wenige Minuten später Diablo derjenige sein wüde, der dieses provisorische Klo benutzen würde. Oh Mann! Für uns stand deshalb fest, dass wir über Nacht erst mal die hintere Wohnzimmertür schließen werden, sodass beide ihre abgetrennten Bereiche haben, in denen sie sich entspannen können - hoffen wir zumindest.
Als Daniel die Balkontür öffnete, traute Diablo sich auch endlich wieder auf den Balkon.
Später saß er wieder ganz oben auf dem Kratzbaum. Auf einmal knackte es in der Ecke, in der Mia gerade saß. Von oben starrte Diablo nur noch in diese Richtung. Es dauerte nicht lange und Mias Kopf tauchte dort auf. Nun sahen sie sich gegenseitig an.
Erst eine ganze Weile später kam Diablo vom Kratzbaum runter, verließ kurz das Wohnzimmer, kam zurück und schlich ganz nah zu Mia in die Ecke. Beide sahen sich eine Weile an, ehe Diablo - diesmal ohne fauchen - wieder wegging. Seitdem wuselt er herum, und das sogar wesentlich entspannter.

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